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Schmusebacke

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Unsere Reise nach Süditalien, Neapel, Vesuv........

 

  1. Tag - 08.09.16  

Wir starten 6.30 Uhr in Stralsund. Es ist noch ziemlich kühl am Morgen. In eine Decke gekuschelt mache ich es mir auf dem Beifahrersitz gemütlich. Die Straßen sind erstaunlich leer und wir kommen gut vorran. Unsere erste Rast machen wir gegen 10.00 Uhr in der Nähe von Leipzig. Die Temperaturen klettern inzwischen an die 30 Grad Marke.14.30 Uhr nächste Rast schon in Österreich.

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Wir kaufen gleich eine Vignette für 17.00 €. Am Brenner mussten wir nochmal 9.00 € berappen.Wir wollten in einem kleinen Ort am Gardasee übernachten. Da wir rechtzeitig da sein werden, hatten wir die Idee, schön Essen zu gehen und dann noch den schönen Abend zu genießen. Ein bisschen Schlendern am See oder in den kleinen, wunderschönen Orten shoppen.Dann ging das Drama los. Keine Ausfahrt in Richtung Gardasee. Nur ganz oben im Norden oder ganz im Süden. Wir waren dann am südlichen Ende des Gardasee's angekommen. Die Autobahnausfahrt hieß Verona. Wir überlegten, ob es noch sinnvoll ist zurück zum See zu fahren. Das würde heißen, wir fahren wieder etlicheKilometer zurück und müssen morgen diese nochmal fahren. Wir entschieden uns dann, uns hier eine Übernachtung zu suchen.Mist, alles ziemlich teuer. 100 € aufwärts. Mit Hilfe meines Handy's und Google klapperte wir einige Hotels ab.Nach zwei Stunden hatten wir keine Lust mehr zu suchen und nahmen dann in einem Bett & Breakfast Quartier. Das Zimmer war sauber, aber sehr schlicht, eher karg eingerichtet. Dafür kostete es 80 € die Nacht mit Frühstück. Es war egal. Es war so heiss, wir waren kaputt, wir wollten nur noch Duschen und Schlafen.

               imageVerona

 

 2.Tag - 09.09.16

Nach einem stärkenden Frühstück ging es gegen 8.30 Uhr weiter in Richtung Florenz - Rom - Neapel. Schon wenn man diese Namen auf den Hinweisschildern liest, bekommt man so ein Gefühl von Weltenbummler.

 

 Es wurde immer wärmer. Wir überschritten die 33 Grad. Trotz Klimaanlage war es nicht auszuhalten. Ich hatte die Sonnenseite und fühlte mich wie im Solarium. Ich klemmte ein Tuch vor die Seitenscheibe. Lass die Vorbeifahrenden doch denken, hier sitzt Mohamed Ali im Auto. Ich habe jedenfalls Schatten.Die italienische Autobahn fährt sich recht gut. Man darf zwar nur 130 Stundenkilometer fahren und Verstöße sind sehr teuer, aber es gibt auch keine BrummiRennen.Wir fuhren also ganz entspannt mit 135 gen Süden. Wir konnten einen  Blick auf Rom werfen. Das war schon ein tolles Gefùhl. Um so dichter wir dem Meer kamen desdo mehr Abkühlung gab es.Wir fuhren an Neapel vorbei und konnten den Vesuv sehen.Bei Salerno verließen wir die Autobahn. Uns erwarteten erstmal 56 € Gebühren. Jetzt hatten wir noch ca. 100 Kilometer. Das Navi zeigte aber noch 2 Stunden Fahrzeit an. Wir fuhren auf der Landstraße durch einige Orte. Sie waren typisch italienisch. Erinnerten aber an alte amerikanische Filme. Niedrige, unter- schiedlich verwinkelte Häuser mit viel Werbung. Wäsche hing aus den Fenstern. Es war schon ein ungewöhnliches Bild für uns.

 

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Dann ging es in die Berge. Nur Serpentinen. Daher auch die Durchschnittsgeschwindigkeit von nur 30 kmh. Es war wunderschön, wenn manchmal auch ein wenig beängstigend. So dicht am Abgrund, nur von einer Leitplanke getrennt.

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Manchmal war das Meer zu sehen. Es war ein Traum. Die Sonne glitzerte auf dem blauen Meer, der wolkenloser Himmel, dazu die Berge, die emporragen. Die kleinen Orte mit den weißen Häusern, die sich in den Buchten an die Felsen schmiegen.Endlich!!! Um 17 Uhr sind wir in Acciaroli angekommen.Ein kleiner beschaulicher Ort mit einer hübschen Fußgängerzone und einem schönen Yachthafen. Wir wohnten in einem geräumigen 3-Zimmer Appartement in der Residenz Ancora. Wir hatten unser Appartement im Parterre der zweigeschossigen Häuser. Neu renoviert und modern eingerichtet bietet es Platz für 6 Personen. Wir hatten eine kleine Terrasse zur Meerseite.Es war viel schöner als wir es uns vorgestellt hatten.

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Von unserer Terrasse aus konnten wir in 20 Meter Entfernung das Meer sehen. Natürlich auch hören. Wir waren dann auch gleich noch Baden. Wir genossen das warme Wasser und ließen uns von den Wellen tragen. Bei den milden Nächten saßen wir noch lange auf der Terrasse und sahen zu wie die Sonne hinter Capri unterging. Am roten Nachthimmel war die Insel besonders schön zu sehe

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 3. Tag - 10.09.16

Uns erwartet das erste Frühstück auf unserer Terrasse. Die Sonne scheint, das Meer rauscht und schickt seine Wellen an den Strand.
DAS IST URLAUB
Nun müssen wir uns um etwas zu Essen kümmern.
Also gingen wir in den Ort. Es waren ca. 400 m bis zur Fussgängerzone. Es gab mehrere kleine Lebensmittelläden.
Deutsch konnte keiner, Englisch ein wenig. Es war wirklich schwer uns verständlich zu machen. Wir bummelten noch ein wenig und kauften uns das erste italienische  Eis. Das war ein Genuss. Die kleine Portion in der Fussgängerzone kostet 2 €. Das Eis am Hafen kostet 2,50 €. Das beste Eis gibt es aber in Ascea und in Santa Maria.

 

 4. Tag - 11.09.16

Da die kleinen Läden nicht viel zu bieten hatten, suchten wir uns einen Supermarkt aus dem Internet. Es gab einen in Ascea. Fahrzeit ca. 20 min. Wir entschieden uns aber für Agropoli. Wir mussten 45 min. über Serpentinen fahren. Wollten uns aber gleich den Ort anschauen.
In Agropoli angekommen beschränkte sich unser Ausflug leider nur auf den Supermarkt, den Parkplatz und ein paar Straßen in der Umgebung. Es war nicht zufriedenstellend. Wir entschlossen uns wieder zurück nach Acciaroli zurückzufahren und an den Strand zu gehen.Wir wussten ja nicht, wie schön Agropoli ist. Mit dem Castell und der schönen Promenade.
Auf unserer nächsten Reise besuchen wir auf jeden Fall nochmal Agropoli. Wir verbrachten also den Nachmittag an unserem hoteleigenen Strand. Wir hatten eine Strandliege, einen Liegestuhl und einen Sonnenschirm inklusive. Obwohl fast alle Liegen frei waren, konnten wir, wiedermal wegen der Sprachschwierigkeiten, keine zweite Liege bekommen. Vieleicht wäre es ratsam, das vorher mit der Agentur Pepe Mare zu klären.                                     Unser Bademeister und Rettungsschwimmer kam gleich, klappte die Liege auf und spannte den Sonnenschirm auf.                                Es ging ziemlich weit flach ins Meer. Aber durch die vielen Wellen, war es allemal genug, höchstens bis Bauchhöhe ins Wasser zu gehen. Es kann ganz schnell passieren, dass einem die Wellen über dem Kopf zusammenschlagen. Man sollte die Kraft des Wassers nicht unterschätzen.                                                                Am Abend holten wir uns eine Pizza aus dem Ort. Am besten schmeckt sie in der kleinen Gasse, links ab von der Fussgängerzone.                                                                    Wir verbrachten, bis auf einige Ausnahmen, die Abende bei Kerzenschein und einem Glas Wein auf unserer Terasse. Wir bewunderten, jeden Tag von Neuem, den wunderschönen Sonnenuntergang bei Capri. Versanken in Wolkenphantasiebildern oder ließen italienische Herzmusik vom Handy spielen.

 

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5. Tag - 12.09.2016                                                      

Heute geht es etwas früher aus den Federn. Wir wollten zum Markt nach Acciaroli. Mal sehen, ob es was zu Schnökern gibt. Wir waren dann mächtig enttäuscht. Außer frischem Obst, haben wir nichts erstanden. Mit den Märkten, wie wir sie kennen, hatte es nichts zu tun. Ich hatte mich eigendlich schon auf ein bisschen Shoppen gefreut. Aber in der Region ist nichts nach meinem Geschmack. Nicht mit Norditalien zu vergleichen. Aber ich hatte ja noch die Hoffnung auf Neapel.                                                              Den Nachmittag verbrachten wir wieder am Meer. Die Sonne war erträglich. Es wehte eine kühle Briese vom Meer. Leicht vorgebräunt und mit Hautschutzmittel Carotin kamen wir ohne Sonnenbrand durch den Urlaub.                                                                    Ein Pärchen mit einem Kind gesellte sich zu uns. Wir hörten deutsch und kamen ins Gespräch. Endlich mal jemand, mit denen wir uns unterhalten konnten. Außer nur wir zwei. Ich lag auf der Liege im Schatten des Sonnenschirms und las ein Buch.

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Dann wollte ich mir etwas zu Trinken aus der Tasche holen, beugte mich nach rechts über die Liege. Nun bekam ich Übergewicht, die Liege kippte auf die Seite und warf mich ab. Ich schaute mich schnell um, ob es jemand gesehen hat. Wohl nicht? Ich stellte meine Liege wieder auf und las weiter. Nach einiger Zeit drehte ich mich auf den Bauch, um auch meine Rückseite mal der Sonne zu zeigen. Ich rutschte noch ein wenig höher, um bequemer lesen zu können. Dann ging es ganz schnell. Das Fußende der Liege schlug nach oben. Ich machte mit der Liege eine Rolle vorwärts. Der Bademeister, der sich in der Nähe mit einem jungen Mann unterhielt, hatte es gesehen und macht Anstalten, sofort zu mir zu eilen. Ich riss nur die Armen hoch und rief "Alles O.K., alles O.K."    Ich trug ein paar Schrammen und einen blauen Fleck davon. Es war nicht so schlimm. Aber jetzt kannten mich ALLE. Ich legte mich wieder mit meinem Buch auf die Liege. Dann gingen wir ins Meer baden. Mich überfiel eine Welle, schlug mir über dem Kopf zusammen, schmiss mich um. Ich kroch auf allen Vieren auf dem Boden lang, dachte nur "Nicht Atmen, nicht Atmen" bis ich wieder an die Oberfläche kam. Ich stand da, wie ein begossener Pudel, das äußerst salzige Wasser brannte in den Augen, so das ich nichts sehen konnte. Ich hatte jetzt die Nase voll. Packte meine Sachen und verließ den Strand. Setzte mich dann auf die Terasse und las dort mein Buch weiter.

6. Tag - 13.09.2016

Heute wollen wir uns Punta Licosa ansehen. Von dort aus konnte man Isola Licosa sehen. Das ist die kleine Insel mit dem Leuchtturm von wo aus die Sirenen Odysseus bezirzt haben.        Wir machten also los in Richtung Castella Bate. Ein Ort, der sich auf einer Bergkuppe befindet. Dort geht es links ab, nach San Marco, Durch den Ort durch, bis zum Hafen. An der Mole sind vor dem  Hotel "Residenza D' Epoca La Corallina" Parkplätze vorhanden. Von hier hat man einen schönen Blick auf Punta Licosa, das Meer und Castella Bate auf der Bergkuppe.                                               Wir machten Bekanntschaft mit einem Paar aus Bayern. Bekamen nach einem guten Gespräch noch einige Tips für unseren Urlaub. Von hier kommt man in 20 bis 40 Minuten zum Kap. Wir brauchten 50 Minuten. Wir schlenderten den teilweise leicht ansteigenden Weg entlang. Genossen die wunderschöne Aussicht. Blieben hier und da stehen und machten Fotos.                                                                                  

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 Blick auf Castella Bata             

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 Weg nach Puta Licosa

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Blick aufs Meer

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 Hauswand

Dieser Weg ist so wunderschön. Das sollte man nicht verpassen, wenn man in dieser Gegend ist.                                               Wer nicht so gut zu Fuss ist, kann auch ein kleines Stück mit dem Auto hochfahren. Am Kap angekommen befindet sich eine kleine Badestelle und ein Anlegeplatz für kleine Boote. Von hier aus kann man direkt auf die Insel schauen.

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Blick auf Isola Licosa

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 Blick in Richtung San Marco

 

 Weiter kommt man leider nicht. Auf die Insel leider auch nicht. Es ist ein traumhafter Ort und hat so etwas mystisches an sich. Wir hatten wie immer unseren unseren ständigen Begleiter mit. Unseren Rucksack mit etwas zu Trinken und zu Essen. Wir machten es uns auf den großen Steinen gemütlich und ließen es uns schmecken. Wir schauten aufs Meer und hingen unseren Gadanken nach, und ..... der Sage über Odysseus und den Sirenen. Gestärkt machten wir uns auf den Rückweg.

 

                     

 

Wir machten noch einen kleinen Abstecher nach Santa Maria. Es war sehr schlecht zu finden. Nach mehreren Irrwegen, hatte uns dann mein Handy mit Google Maps weitergeholfen.                              Es war ein hübscher kleiner Ort mit einer schönen kleinen Fussgängerzone und einer wirklich tollen Promenade

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 Stadtstrand

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  Am kleinen Fischerhafen

 

Am kleinen Fischerhafen befindet sich in einem alten Castell eine  urige Gaststätte

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7. Tag - 14.09.16

Heute fahren wir nach Ascea im Supermarkt einkaufen. Dann können wir auch den Ort anschauen.

Wir bummelten die hübsche Fusgängerzone entlang, schnökerten in dem einen und anderen Geschäft und begaben uns dann zur Promenade. Es schien, wir wären die einzigen Menschen auf der Welt.

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 Wir schlenderten die wunderschöne Promenade entlang

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         Himmlische Ruhe, nur die Vögel zwitschern

 und das Meer plätschert winzige wellen an den Strand

 

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Am Ende der Promenade kommen wir an einem Restaurant in                                        traumhafter Lage vorbei.

 

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 8.Tag - 15.09.16

Wir wollen nach Castelle Bate, dem hübschen Ort auf dem Berg, mit der schönen Sicht auf dasMeer. Wir fahren wieder den gewohnten Weg in Richtung Castella Bate, biegen aber diesmal rechts ab ins Ortszentrum über Serpentinen den Berg hinauf.

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Die Straßen sind sehr schmal mit Haarnadelkurven. Bei manchen muss man nocheinmal zurückstoßen um die Kurve zu kriegen. Und es geht steil bergauf. Wir suchten das Zentrum, fanden aber keins. Wir sind am Ende des Ortes angekommen. Wir genossen die Aussicht.

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Es war leider erstmal die Landseite. Aber wunderschön. Man konnte weit sehen. Die verschiedenen Höhen der Hügel und Berge. Die Täler mit den bunt blühenden Pflanzen. Und die kleinen Ortschaften, die in Abständen im Grün eingebettet sind.

image Wir waren ein wenig orientierungslos und beschlossen umzudrehen. Schließlich wollten wir zur Meerseite und das musste dann wohl in der anderen Richtung sein. Wir fuhren nach Gefühl bei einer Gabelung in dir rechte Strasse. Die führt bestimmt zum Meer. Aber nein, wir waren in einer Sackgasse gelandet. Also nochmal umdrehen. Ich dachte gerade darüber nach, mal zu fragen, wo es langgeht, da kam auch schon ein Italiener pfeifend aus den Büschen. Er hatte wohl Pflaumen gepflückt, denn er trug beide Hände voll kleiner, roter Pflaumen mit sich. Ich fragte ihn mit meinem Halbenglisch nach dem Weg zum Castell. Er zeigte uns, wo wir langfahren müssen. Nachdem wir uns verabschiedeten, gab er uns noch seine Pflaumen und meinte "They are super"                    Sie schmeckten auch total lekker.

Wir fuhren noch ein Stück und fanden dann endlich das Castell.

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 Das Meer war auch schon zu sehen.

Auf der kleinen Straße vom Parkplatz ware Verkaufsstände mit Souvenirs. Aber an einem Stand lagen Bücher und Karten.

 imageNormalerweise gehen wir an solchen Ständen vorbei, aber diesmal war es anders. Der Verkäufer,( dachten wir), sprach uns an. Er sagte zu Manfred, er hätte eine hübsche Frau. Wir bedankten uns und wollten weitergehen. Er rief uns nochmal zu sich, er möchte mir etwas schenken. Er gab mir eine Postkarte und meinte, er habe sie selbst gemalt. Dann zeigte er mir ein Buch mit dem selben Bild, wie auf der Postkarte.

 Es hieß "Die Kinder der Gastarbeiter". Er war der Schriftsteller.

                                    L. Isabella                                                    

  

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Irgendwie haben wir dann das Buch gekauft, mit spezieller Widmung und einem Foto von uns.    

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               Später habe ich dann gedacht "Warum habe ich mir das aufschwatzen lassen. Aber eine gute Strategie hatte er." Als ich das Buch gelesen hatte, war ich ganz anderer Meinung. Es war sehr schön und gut geschrieben. Ich, als Nichtleseratte, habe es ohne größere Pausen durchgelesen. Ich wollte dann noch einige Bücher von Ihm erwerben, aber alle Anderen waren nicht auf deutsch übersetzt.

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 Wir machten einen Rundgang durch die Räume des Castells. Es war die Geschichte der Region ausgestellt. Und ! Es waren viele Bilder von L. Isabella ausgestellt.                                                           Er war also auch ein bekannter Maler. Es waren sehr schöne Bilder aus der Region, genau wie seine Geschichten.

Dann gingen wir an den Rand des Vorplatzes um die Aussicht zu genießen. Es war atemberaubend. Wir schauten nach unten auf San Marco und Santa Maria.

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 Wenn wir aufs Meer schauten, sahen wir die Insel Capri in ihrer vollen Schönheit. Ein junger Mann saß auf der Mauer, ließ die Beine baumeln und schaute aufs Meer. Er schwärmte in den höchsten Tönen von diesem Anblick. Wir dachten, er wäre ein weit angereister Urlauber, aber er arbeitete in dem Restaurant oben auf dem Castell und genoss den Blick jeden Tag aufs Neue. Wir ließen uns auch in diesen Bann ziehen, träumten vor uns hin und ließen uns von dieser tollen Atmosphäre berieseln. Irgendwann müssen wir aber diesen wunderschönen Ort verlassen. Wir machten uns auf, wir wollten ja schließlich unten in San Marco am Hafen zu Abend essen und auf den schönen Sonnenuntergang schauen.

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 Vorher wollten wir aber noch wissen, wohin diese kleine Treppe führt.

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Wir stiegen den Berg hinab und kamen zu einem tollen Restaurant, von dessen Terasse man auf das Meer hinunter schauen kann. An der Treppe waren kleine Nischen eingebaut, in denen man sitzen konnte. Wir beschlossen uns dort niederzulassen und etwas zu trinken. Es war so urgemütlich. Schade , wir müssen los. Wir kamen an dem jungen Mann auf der Mauer vorbei. Er gab uns zu verstehen, dass wir nicht gehen sollten, sondern unbedingt den Sonnenuntergang sehen müssen. Warum haben wir das nicht gemacht? Ich möchte garnicht daran denken, was wir versäumt haben. Aber wir wollten nun mal in San Marco zu Abend essen.

Wir fuhren hinunter, suchten erst einen Parkplatz in der Via Luigi    Marinelli, dann ein geeignetes Restaurant, die Strasse bin zum Hafen runtergehen und dann rechts um die Ecke. Hier aßen wir dann ein wohlschmeckendes Fischgericht mit Meerblick.                                                       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14.10.16 18:22, kommentieren